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„Qualität statt Quantität“ – DFG setzt Regeln gegen Publikationsflut in der Wissenschaft (01.03.2010)

Wissenschaftler sollen in Förderanträgen und Abschlussberichten nur noch wenige und besonders wichtige Veröffentlichungen angeben

Von: DINI-Geschäftsstelle

Unter dem Motto „Qualität statt Quantität“ reagiert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) auf die Publikationsflut in der Wissenschaft. Die DFG stellte am 23.02.2010 neue Regelungen für Publikationsangaben in Förderanträgen und Abschlussberichten vor, die vom 1. Juli dieses Jahres an gelten. Die Regelungen "sehen im Kern vor, dass Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in ihren Anträgen und Berichten an die DFG künftig statt beliebig vieler Veröffentlichungen nur noch wenige, besonders aussagekräftige Publikationen als Referenz nennen dürfen. So soll die immer größere Bedeutung von Publikationsverzeichnissen und numerischen Indikatoren verringert werden. Zugleich soll die eigentliche Beschreibung des Forschungsprojekts mehr Gewicht erhalten." Hinweise zur Umsetzung sind für April 2010 angekündigt.

[Quelle: DFG-Pressemitteilung Nr. 7]

Pressemitteilung: www.dfg.de/service/presse/pressemitteilungen/2010/pressemitteilung_nr_07/index.html
Stellungnahme des DFG-Präsidenten: www.dfg.de/download/pdf/dfg_im_profil/reden_stellungnahmen/2010/statement_qualitaet_statt_quantitaet_mk_100223.pdf

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