DINI / Dokumente / Thesen / These 6
These 6: Integriertes Informationsmanagement
Die Informationsinfrastruktur ist für die Hochschule als Element einer erfolgsorientierten Organisationsentwicklung von strategischer Bedeutung und sollte daher von einem Chief Information Officer (CIO) oder einem Organ mit entsprechenden Befugnissen koordiniert werden.
Das Management der Hochschule muss dabei für integrierte IT-Systeme und abgestimmte Services rund um Information und Medien sorgen, um den Ressourceneinsatz zu optimieren, Arbeitsabläufe effizient zu organisieren und jederzeit auf entscheidungsrelevante Daten zugreifen zu können.
Die durch die DFG-Förderung angeregten Weiterentwicklungen der Informationsinfrastruktur in den deutschen Hochschulen haben drei Aspekte in den Vordergrund gerückt:
- eine effektive Führungsorganisation mit einem CIO oder mit einem Gremium (meist unter Vorsitz eines Mitglieds der Hochschulleitung);
- die kontinuierliche Beobachtung der Arbeitsprozesse von Wissenschaftlern und Studierenden, um ihnen bedarfsgerecht auch neue Services anbieten zu können;
- die Neugestaltung der Informationsinfrastrukturen mit klarer Aufgaben- und Verantwortungsabgrenzung:
Ziel ist es,
- die Stärken der beteiligten Einrichtungen zu nutzen,
- Doppelarbeit innerhalb der Hochschule zu vermeiden,
- Synergieeffekte zu erzielen und
- das Klima für eine sinnvolle Innovationskultur zu etablieren.
Dabei ist ein integriertes Informationsmanagement aufzubauen unter Berücksichtigung der Ressourcen von Bibliotheken, Medien- und Rechenzentren und der Hochschulverwaltungen sowie der Fakultäten und Institute.
DINI begleitet diesen Prozess zum integrierten Informationsmanagement durch
- überblicksartige Veröffentlichungen von Entwicklungen in den deutschen Hochschulen,
- die Organisation des Erfahrungsaustausches auf nationaler und internationaler Ebene,
- die Sammlung und Verbreitung von Best-Practice-Beispielen.


